08.12.2013 - BACKEN

Sendung 2.420

„Jingle Bells“ ist ein Winterlied, das zwischen 1850 und 1857 vom amerikanischen Komponisten James Lord Pierpont (1822–1893) unter dem Titel „The One Horse Open Sleigh“ (Offener einspänniger Pferdeschlitten) komponiert und 1857 bei Oliver Ditson & Co. (Boston) publiziert wurde. „Jingle Bells“ war ursprünglich kein Weihnachtslied, weshalb das Weihnachtsfest im Lied nicht erwähnt wird, sondern ein Lied über Pferdeschlittenrennen von Jugendlichen.

Maurice Auguste Chevalier, eigentlich Maurice-Edouard Saint-Léon Chevalier (* 12. September 1888 in Paris; † 1. Januar 1972 in Paris) war ein französischer Schauspieler und Chansonsänger. Maurice Chevalier sang mit leicht rauchiger Stimme und trat in der Regel elegant gekleidet auf. Seine Markenzeichen waren der Strohhut und das Spazierstöckchen, mit seinen Auftritten im US-amerikanischen Tonfilm kam als weiteres Erkennungszeichen sein unverwechselbarer Akzent hinzu. Mit seinen Auftritten prägte Chevalier das Bild vom charmanten und eleganten Franzosen und fand seinen Rollentypus als weltgewandter französischer Liebhaber. In den Filmen nach 1957 war er der galante, das Geschehen kommentierende Grandseigneur wie in „Gigi“ oder der freundliche ältere Herr wie in den Disney-Filmen.

Sir Cliff Richard, OBE (* 14. Oktober 1940 in Lucknow, Indien als Harry Rodger Webb) ist ein britischer Popsänger. Er wurde 1995 als erster Popstar von Königin Elisabeth II. zum Ritter geschlagen. Der tief gläubige Sänger ist bekennender Christ. Unter seinen Liedern sind auch zahlreiche christliche Titel, und er veröffentlichte ein Buch mit 50 Bibelgeschichten für Kinder. Des Weiteren spielte er 1970 im christlichen Film "Two a Penny" die Hauptrolle. Er wirkte auch bei Evangelisationen mit und trat dabei auch mit dem US-amerikanischen Prediger Billy Graham auf. Privat widmet er sich vielen karitativen Organisationen, wie er unter anderem in einem Interview mit dem Titel Ritter auf Kreuzzug zu Jesus bekannt gab.

„das aktuelle sportstudio“ ist eine wöchentliche Sportsendung des ZDF am Samstagabend. Wiederholt wird die Sendung in der Nacht von Samstag auf Sonntag beim Partnersender 3sat. Sie wurde erstmals am 14. August 1963 ausgestrahlt. Von 1999 bis 2005 trug die Sendung den Namen ZDF SPORTstudio. Die – immer noch aktuelle – Titelmusik „Up to date“ wurde von Thomas Reich komponiert und mit der Big Band von Max Greger eingespielt.

Christian Johann Heinrich Heine (* 13. Dezember 1797 als Harry Heine in Düsseldorf, Herzogtum Berg; † 17. Februar 1856 in Paris) war einer der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts. Heine gilt als „letzter Dichter der Romantik“ und zugleich als deren Überwinder. Er machte die Alltagssprache lyrikfähig, erhob das Feuilleton und den Reisebericht zur Kunstform und verlieh der deutschen Literatur eine zuvor nicht gekannte elegante Leichtigkeit. Die Werke kaum eines anderen Dichters deutscher Sprache wurden bis heute so häufig übersetzt und vertont. Als kritischer, politisch engagierter Journalist, Essayist, Satiriker und Polemiker war Heine ebenso bewundert wie gefürchtet. Wegen seiner jüdischen Herkunft und seiner politischen Einstellung wurde er immer wieder angefeindet und ausgegrenzt. Diese Außenseiterrolle prägte sein Leben, sein Werk und dessen wechselvolle Rezeptionsgeschichte.

„Der Nussknacker“ ist ein Ballett in zwei Akten von Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Die Geschichte Nußknacker und Mausekönig wurde von E. T. A. Hoffmann geschrieben. Alexandre Dumas' Version der Geschichte wurde später von Pjotr Iljitsch Tschaikowski vertont und zu einem der populärsten Ballette. Es wird von vielen Theatern und Opernhäusern regelmäßig – meist um die Weihnachtszeit herum – aufgeführt und spricht Kinder sowie Erwachsene gleichermaßen an. Der Komponist wurde zu diesem Werk durch ein Theaterstück angeregt, das sein Bruder Modest für die Kinder seiner Schwester geschrieben hatte. Tschaikowski erzählte Marius Petipa von diesem Familientheater, der daraufhin ein Libretto verfasste. Das Werk wurde am 18. Dezember 1892 zum ersten Mal im Mariinski-Theater in Sankt Petersburg in der Choreografie von Lew Iwanow und der Ausstattung durch den Operndirektor Iwan Wsewoloschski aufgeführt, weniger als ein Jahr vor Tschaikowskis Tod.

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