29.08.2010 - MARONEN

Fritzi Massary (1914)
Fotograf: Unbekannt
Quelle: Wikipedia
Sendung 2.249

Fritzi Massary (eigentlich Friederika Massaryk; * 21. März 1882 in Wien; † 30. Januar 1969 in Beverly Hills, Los Angeles) war eine österreichische Sängerin und Schauspielerin. 


Candide ist in der Urfassung eine Operette in zwei Akten von Leonard Bernstein. Das Libretto stammt von Lillian Hellman. Es basiert auf dem satirischen Roman „Candide oder der Optimismus“ des französischen Philosophen Voltaire. Die Gesangstexte steuerten Richard Wilbur, John Latouche und Dorothy Parker bei. Uraufführung war am 1. Dezember 1956 am Martin Beck Theatre in New York City. Die Operette entpuppte sich als großer Flop. Nach nur 73 Vorstellungen wurde sie abgesetzt. Der Misserfolg lag jedoch nicht an Bernsteins Musik, sondern am Libretto Lillian Hellmans, das in keiner Weise Voltaires satirischer Vorlage gerecht wurde. Um das Stück für die Bühne zu retten, arbeiteten es 17 Jahre später Hershy Kay, der schon bei der Urfassung dem Komponisten beim Orchestrieren assistiert hatte, Hugh Wheeler (vollständig neues Libretto) und Stephen Sondheim (zusätzliche neue Gesangstexte) zu einem einaktigen Musical um. Dieses erlebte seine Uraufführung am 8. März 1974 am Broadway Theatre in New York und brachte es auf 740 Vorstellungen.

Arthur Ira „Art“ Garfunkel (* 5. November 1941 in Forest Hills, Queens, New York City) ist ein US-amerikanischer Sänger und Schauspieler. Zusammen mit seinem Freund Paul Simon, den er im Frühsommer 1953 bei den Proben zu dem Schauspiel Alice im Wunderland kennenlernte, bildete er zunächst das Musiker-Duo Tom and Jerry (nach den gleichnamigen Comic-Figuren). Garfunkel war damals auch als Tom Graph bekannt. Ab dem Jahre 1957 nannten sie sich schlicht Simon and Garfunkel und wurden in der Folk-Rock-Szene bekannt.


Georges Moustaki (* 3. Mai 1934 in Alexandria, Ägypten; eigentlich Yussef Mustacchi) ist ein französischer Sänger und Lyriker.


Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer ist ein Kinderbuch des deutschen Schriftstellers Michael Ende aus dem Jahr 1960. Der Folgeband aus dem Jahr 1962 heißt Jim Knopf und die Wilde 13. Die Illustrationen der Originalausgabe stammen von Franz Josef Tripp; 1983 schuf Reinhard Michl für eine Neuausgabe neue Illustrationen.


Die Band Wonderland wurde 1968 in Hamburg von Achim Reichel gegründet. Dieser hatte 1966 seine erste Band The Rattles verlassen und seine Bundeswehr-Zeit absolviert. Nach der erfolgreichen Debüt-Single Moscow, die am 1. August 1968 in Deutschland auf Platz 20 einstieg und bis Platz 15 kletterte, kam eine ebenso erfolgreiche Tournee als Vorgruppe der Bee Gees, und 1969 landete Wonderland bei der Wahl des besten deutschen Bands durch Fachjournalisten auf Platz 3. Mit am Erfolg beteiligt war ihr Produzent: James Last.


Anne Sofie von Otter (* 9. Mai 1955 in Stockholm) ist eine schwedische Mezzosopranistin. Das Repertoire ihrer Tonaufnahmen ist sehr weit gespannt. Beginnend mit Barockwerken bis hin zu Musik des 20. Jahrhunderts, über Volkslieder und Popmusik hat sie inzwischen etwa 60 CDs allein bei ihrem Label Deutsche Grammophon herausgebracht, die zahlreiche Auszeichnungen eingebracht haben. Mit Elvis Costello nahm sie die vielbeachtete CD "For The Stars" mit bekannten Pop-Titeln auf. Am 1. September 2006 erschien "I Let The Music Speak" mit Songs von ABBA, auf der Benny Andersson (früheres Mitglied der schwedischen Pop-Band) den Klavier-Part einspielte.

22.08.2010 - FLIEDER

Gemeiner Flieder
Foto: Magnus Manske
Quelle: Wikipedia

Sendung 2.248


Connie Francis (* 12. Dezember 1938 in Newark, New Jersey; eigentlich Concetta Rosa Maria Franconero) ist eine US-amerikanische Popsängerin.

Willie Nelson (* 30. April 1933 in Abbott, Texas) ist ein Country-Sänger und Songwriter, der zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des Outlaw-Country und des Genres im Allgemeinen zählt.
Emilio Rolando Villazón Mauleón (* 22. Februar 1972 in Mexiko-Stadt) ist ein mexikanischer Opernsänger (Tenor) mit österreichischen Vorfahren. Besonderes Aufsehen erregte er 2005 mit seiner Rolle als Alfredo Germont, an der Seite von Anna Netrebko in einer Aufführung von Giuseppe Verdis La Traviata bei den Salzburger Festspielen.

Hermann Karl Hesse (Pseudonym: Emil Sinclair; * 2. Juli 1877 in Calw; † 9. August 1962 in Montagnola, Schweiz) war ein deutsch-schweizerischer Dichter, Schriftsteller und Freizeitmaler. Seine bekanntesten literarischen Werke sind Der Steppenwolf, Siddhartha, Peter Camenzind, Demian, Narziß und Goldmund, Unterm Rad und Das Glasperlenspiel, deren Inhalt die Selbstverwirklichung, die Selbstwerdung, die Autoreflexion, das „Transzendieren“ des Einzelnen ist. 
Doktor Dolittle (1967) ist ein Filmmusical von Richard Fleischer, das auf Geschichten des englischen Autors Hugh Lofting basiert. Eingearbeitet in die Filmhandlung wurden Elemente aus den Büchern Doktor Dolittle und seine Tiere, Doktor Dolittles Zirkus, Doktor Dolittles schwimmende Insel und Doktor Dolittle auf dem Mond.

Charl
es Trenet (* 18. Mai 1913 in Narbonne, Département Aude; † 19. Februar 2001 in Créteil) war ein französischer Sänger, Komponist, Dichter und Maler.

Ulrich Tuku
r (* 29. Juli 1957 in Viernheim; eigentlich Ulrich Scheurlen) ist ein deutscher Schauspieler und Musiker. Tukur verkörperte 2006 in dem Oscar-preisgekrönten Film Das Leben der Anderen die Rolle des Oberstleutnant der DDR-Staatssicherheit Anton Grubitz. Er gilt heute (2010) als einer der renommiertesten Filmschauspieler seiner Generation in Deutschland.

15.08.2010 - KOFFER

Sendung 2.247

Verschiedene Reisekoffer
Bert Kaempfert (* 16. Oktober 1923 in Hamburg, gebürtig Berthold Kämpfert; † 21. Juni 1980 auf Mallorca) war ein deutscher Orchesterleiter, Arrangeur und Komponist. Er war vor dem Aufstieg von James Last der erfolgreichste deutsche Orchesterchef nach dem Zweiten Weltkrieg. Kurzfristig trat er auch unter dem Pseudonym Bob Parker und Marc Bones auf. Er schrieb auch den Welthit „Strangers in the Night“

„Idomeneo“, Rè di Creta (KV 366) ist eine Tragédie lyrique (Dramma per musica) in italienischer Sprache und in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart (KV 366 und 367) auf ein Libretto von Giambattista Varesco. Der antike Stoff erzählt vom kretischen König Idomeneus, der nach seiner Heimkehr vom trojanischen Krieg gezwungen ist, seinen eigenen Sohn zu opfern, und behandelt das Verhältnis von Menschen und Göttern. Der Librettist ergänzte die Geschichte um ein Happy End in der Tradition des Deus ex machina.

"My Fair Lady" ist eine Adaption der 1914 uraufgeführten Komödie "Pygmalion" von George Bernard Shaw (* 26. Juli 1856 in Dublin, Irland; † 2. November 1950 in Ayot Saint Lawrence), die ihrerseits auf dem antiken Mythos von Pygmalion basiert, einem sagenhaften bildhauernden König, der sich in eine von ihm selbst geschaffene Statue verliebte.

Ralf Bendix (gebürtig Karl Heinz Schwab; * 16. August 1924 in Dortmund) ist ein ehemaliger Schlagersänger, Produzent, Komponist und Texter. Die künstlerische Laufbahn begann mit einem Auftritt als Sänger in einer regionalen Fernsehshow im amerikanischen Pittsburgh im Jahre 1955. Noch im selben Jahr wurde er bei einem Nachwuchswettbewerb auch für den deutschen Musikmarkt entdeckt; sein erfolgreiches Auftreten wurde durch Vermittlung von Paul Kuhn mit einem Schallplattenvertrag bei der Electrola belohnt.

James Vernon Taylor (* 12. März 1948 in Boston) ist ein US-amerikanischer Folk/Pop-Künstler. Taylor begann seine Karriere Mitte der 1960er Jahre in den USA. 1968 ging er nach Großbritannien, wo er einen Vertrag bei Apple Records, der Plattenfirma der Beatles, bekam. Nach seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten brach er sich bei einem Motorradunfall beide Hände. Mit der LP „Sweet Baby James“ und insbesondere mit dem darauf enthaltenen Stück „Fire And Rain“ wurde er einem breiten Publikum bekannt. Mit dem von Carole King komponierten Song „You’ve Got a Friend“ hatte er 1971 seinen ersten und bisher einzigen Nummer-Eins-Hit in der US-amerikanischen Hitparade.

Ronny, bürgerlich Wolfgang Roloff, (* 10. März 1930 in Bremen) ist ein deutscher Schlagersänger, Komponist und Produzent. Er ist seit den 1960er-Jahren vor allem als Sänger bekannt. So z.B. auch „Oh my Darling Caroline“.

08.08.2010 - TORNADO

Sendung 2.246

Tornado bei Cala Ratjada (Mallorca)
Foto: Th. Walther
Quelle: Wikipedia  

Tanita Tikaram (* 12. August 1969 in Münster) ist eine britische Sängerin. Tanita Tikaram wuchs im westfälischen Münster auf, wo ihr Vater im Dienst der britischen Armee stationiert war. Tanitas Mutter stammte ursprünglich aus Borneo / Malaysia und ihr Vater von den Fidschi-Inseln. Die Eltern lernten sich in England kennen, bevor sie nach Deutschland übersiedelten. 1988 erschien ihr Debütalbum Ancient Heart mit dem Singlehit „Twist in My Sobriety“, das mit über 4 Millionen verkauften Platten auch kommerziell sehr erfolgreich war und ihr im Alter von 19 Jahren den internationalen Durchbruch bescherte.

„The Girl from Ipanema“ („Das Mädchen aus Ipanema“) ist der bekanntere englische Titel eines populären, im Jahr 1962 von Antônio Carlos Jobim komponierten brasilianischen Musikstücks. Eine Aufnahme für das Plattenlabel Verve vom 19. März 1963 in New York, die im Folgejahr auf der Langspielplatte Getz/Gilberto erschien, machte „The Girl from Ipanema“ zu einem der weltweit bekanntesten Songs der Bossa Nova.

Joan Sutherland (* 7. November 1926 in Sydney) ist eine australische Sopranistin. Seit 1954 ist sie mit dem australischen Dirigenten Richard Bonynge verheiratet, unter dessen musikalischer Leitung sie häufig auftrat und mit dem sie auch viele Belcanto-Opern eingespielt hat. Mit 19 Jahren begann sie ihr Studium am Konservatorium in Sydney. Nach ersten Auftritten in Australien ging sie 1951 nach London, um ihre Ausbildung weiterzuführen. Ein Jahr später debütierte sie als 1. Dame in Mozarts Zauberflöte am Royal Opera House in Covent Garden, wo ihre Begabung als Koloratursopranistin entdeckt wurde.

Bully Buhlan(* 3. Februar 1924 in Berlin, † 7. November 1982 in Berlin) war ein deutscher Jazz- und Schlagersänger, Pianist und Schlagerkomponist und Schauspieler. Der promovierte Jurist sang allein und mit Partnern, darunter mit Rita Paul und Mona Baptiste.

„Over the Rainbow“ (Über dem Regenbogen, Musik Harold Arlen, Text E. Y. Harburg), manchmal auch „Somewhere Over the Rainbow“ genannt, ist eines der bekanntesten Lieder der späten 1930er Jahre. Der Titel wurde ursprünglich für die Verfilmung des Romans „Der Zauberer von Oz“ von 1939 geschrieben und von der jungen Judy Garland gesungen.

BAP ist eine Kölner Rockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken. Ihre Liedtexte sind in Kölsch gehalten. Von den bisher 16 erschienenen Studio-Alben belegten zehn den ersten Platz in den deutschen Media Control Charts. Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Die Gründungsmitglieder waren Wolfgang Niedecken, Hans Heres, Wolfgang Klever, Manfred „Schmal“ Boecker, Wolfgang „Wolli“ Boecker und Bernd Odenthal. Von dieser Besetzung ist nur noch Wolfgang Niedecken in der Band. 1976 trafen sich Niedecken und Heres auf einer Party eines gemeinsamen Freundes und begannen zu musizieren, was schließlich dazu führte, dass sie im Marinensaal ihr erstes Konzert gaben.

Rita Pavone (* 23. August 1945 in Turin) ist eine italienische Schlagersängerin. Sie ist 1,49 m groß. Zur Zeit ihrer größten Erfolge hatte sie rötliche, kurze Haare und wog 36 Kilogramm. Rita Pavone arbeitete nach ihrer Schulzeit in einer Turiner Hemdenfabrik als Näherin. Laut eigenen Aussagen „nervte“ sie die Wirte von Lokalen in ihrer Umgebung so lange, bis diese sie vor Publikum singen ließen. Deshalb meldete sie ihr Vater 1962 zu einem Nachwuchsschlagerfestival in Ariccia bei Rom an. Dort wurde sie vom Veranstalter Teddy Reno, der selbst ein recht bekannter Show-Star war, entdeckt. Später wurde eben jener Reno ihr Ehemann. Bereits im nächsten Jahr 1963 belegte Rita Pavone, die oft in Rollkragenpullover auftrat, in den diversen Hitparaden in Italien die ersten Plätze. Stücke wie La partita di pallone (ihre erste Platte), Cuore, Lui und Questo nostro amore begeisterten die italienischen Teenager.

01.08.2010 - MUSTANG

Mustangs
Quelle: Wikipedia

Sendung 2.245

Simple Minds sind eine 1978 in Glasgow gegründete schottische Musikgruppe und eine der erfolgreichsten Bands der 1980er und 1990er Jahre. Ab Mitte der 1980er bis in die frühen 1990er Jahre platzierten sie fünf Langspielplatten und eine Single auf Platz 1 der Hitparade in Großbritannien, eine weitere Single in den USA. Die Band hat seit 1979 unter verschiedenen Plattenlabeln über 30 Millionen Tonträger verkauft. Die Gründungsmitglieder, der Sänger Jim Kerr und der Gitarrist Charlie Burchill, sowie Schlagzeuger Mel Gaynor und Bassist Eddie Duffy bilden die aktuelle Besetzung der Band.


Ulrich Roski (* 4. März 1944 in Prüm in der Eifel; † 20. Februar 2003 in Berlin) war ein deutscher Liedermacher, der seine größten Erfolge in den 1970er Jahren hatte.

Bessie Smith (* 15. April 1894 in Chattanooga, Tennessee; † 26. September 1937 in Clarksdale, Mississippi) war eine US-amerikanische Bluessängerin, vorwiegend aktiv in den 1920er Jahren, die damals mehr als 150 Schallplatten einspielte und als „Kaiserin des Blues“ galt.


Peter Tosh, eigentlich Winston Hubert McIntosh (* 19. Oktober 1944 in Church Lincoln, Westmoreland, Jamaika; † 11. September 1987 in Kingston) war ein jamaikanischer Sänger. Er war Mitbegründer des Reggae, den er ab Anfang der 1970er Jahre mit der Roots-Reggae-Band The Wailers (später Bob Marley and The Wailers) international bekannt machte. Deren fester Bestandteil war Tosh v
on 1963 bis 1974. In seinen Liedern, zumeist politisch oder religiös, besang er die fehlende Gleichberechtigung der Schwarzen und die Legalisierung von Cannabis. Neben seinem musikalischen Werk verbreitete er die Botschaft der Rastafari-Bewegung. Tosh wurde im Jahre 1987 ermordet.

"Poupée de cire, poupée de son" ist ein von Serge Gainsbourg komponiertes Lied, das – vorgetragen von der Französin France Gall – für Luxemburg den Eurovision Song Contest 1965 gewann. In Deutschland wurde es unter dem Titel "Das war eine schöne Party" bekannt.

Luciano Pavarotti (* 12. Oktober 1935 in Modena; † 6. September 2007 ebenda) war ein italienischer Tenor und gilt über die Grenzen der Oper und Klassik hinaus als einer der bedeutendsten Tenöre seiner Zeit. Als Mitglied der Drei Tenöre und als Duettpartner vieler Pop-Künstler wurde Pavarotti zu einem medialen Superstar. Seinen Ruhm nutzte er auch mit Benefizkonzerten für Flüchtlinge, das
Rote Kreuz und zur Rettung des Regenwalds. Luciano Pavarotti war der Sohn des Bäckers Fernando Pavarotti (1913 – 24. Mai 2002) und dessen Frau Adele Venturi (1916 − 10. Januar 2002), die in einer Tabakfabrik arbeitete.


Arnold Schönberg (* 13. September 1874 in Wien; † 13. Juli 1951 in Los Angeles) war ein österreichischer Komponist jüdischer Herkunft, Musiktheoretiker, Lehrer, Maler, Dichter und Erfinder. Seit seiner Emigration nach Amerika 1933 schrieb er sich Schoenberg.