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15.03.2026 - ERBGUT

Sendung 3.059

ERBGUT
ERBGUT
Copyright: pixabay.de
Robert Burns (* 25. Januar 1759 in Alloway, Ayrshire; † 21. Juli 1796 in Dumfries, Dumfriesshire) war ein schottischer Dichter. Er verfasste zahlreiche Gedichte, politische Texte und Lieder. Sein bekanntestes Lied ist Auld Lang Syne, das inzwischen Teil der britischen Tradition geworden ist. Burns, der auch Werke in seinem Heimatdialekt Scots verfasste, gilt neben Walter Scott als schottischer Nationaldichter. Bis heute wird ihm in seiner Heimat eine große Verehrung entgegengebracht, etwa im Rahmen des alljährlichen Burns Supper (auch Burns Night genannt) am 25. Januar.

Franz Lehár (* 30. April 1870 in Komorn, Österreich-Ungarn (heute: Komárno, Slowakei); † 24. Oktober 1948 in Bad Ischl, Österreich) war ein österreichisch-ungarischer Komponist. Lehár gilt zusammen mit Oscar Straus, Emmerich Kálmán und Leo Fall als Begründer und Hauptvertreter der sogenannten Silbernen Operettenära.

Arachnophobie, auch Spinnenphobie, bezeichnet eine der häufigsten Angststörungen beim Menschen, bei der eine übersteigerte Angst vor Spinnen oder allgemein Spinnentieren besteht. Menschen mit dieser Phobie nehmen das Bild einer Spinne früher, länger und damit dominanter wahr als Nichtbetroffene.

John Milton Cage Jr. (* 5. September 1912 in Los Angeles; † 12. August 1992 in New York City), meist John Cage genannt, war ein US-amerikanischer Komponist und Künstler. Mit seinen mehr als 250 Kompositionen, die häufig als Schlüsselwerke der Neuen Musik angesehen werden, gilt er als einer der weltweit einflussreichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Hinzu kommen musik- und kompositionstheoretische Arbeiten von grundsätzlicher Bedeutung. Außerdem gilt Cage als Schlüsselfigur für die Ende der 1950er Jahre entstehende Happeningbewegung und wichtiger Anreger für die Fluxusbewegung und Neue Improvisationsmusik. Neben seinem kompositorischen Schaffen betätigte er sich auch als Maler und befasste sich mit Mykologie, der Wissenschaft von den Pilzen.

Valerie June Carter Cash (* 23. Juni 1929 in Maces Spring, Virginia; † 15. Mai 2003 in Nashville, Tennessee) war eine US-amerikanische Country-Musikerin, Sängerin und Songschreiberin. Sie wurde als Mitglied der traditionsreichen Carter Family bekannt und trat später auch mit ihrem Mann Johnny Cash auf. Sie wurde mehrfach mit einem Grammy ausgezeichnet.

Heinz Erhardt (* 20. Februar 1909 in Riga, Russisches Kaiserreich; † 5. Juni 1979 in Hamburg-Wellingsbüttel) war ein deutscher Komiker, Musiker, Komponist, Unterhaltungskünstler, Kabarettist, Schauspieler und Dichter. Erhardt gelangte in der Nachkriegszeit zunächst durch Bühnenauftritte, ab den 1950er Jahren auch durch Hauptrollen in Kinofilmen sowie eigene Fernsehsendungen zur Berühmtheit. Sein Humor zeichnete sich durch einen spielerischen Umgang mit der deutschen Sprache aus, etwa durch Wortspiele oder verdrehte Redewendungen. In der ZDF-Sendung Unsere Besten – Komiker & Co. wurde er 2007 bei der Wahl zum besten deutschsprachigen Komiker auf den zweiten Platz gewählt.

31.12.2017 - NATRON

Sendung 2.632 

Natron  (Quelle: Pixabay)
Johann Baptist Strauss (* 25. Oktober 1825 in St. Ulrich bei Wien, heute ein Teil von Wien Neubau; † 3. Juni 1899 in Wien) war ein österreichisch-deutscher Kapellmeister und Komponist und wurde als „Walzerkönig“ international geschätzt. Zur Unterscheidung von seinem gleichnamigen Vater wird er auch als „Johann Strauss (Sohn)“ bezeichnet. Von ihm stammt auch die Champagner-Polka (Musikalischer Scherz) op. 211 (1858)

Can ist eine 1968 in Köln gegründete avantgardistische Band, die keinem bestimmten Musikstil zuzuordnen ist und es ablehnt, als Rockband bezeichnet zu werden. Sie bewegt sich zwischen Free Jazz, Avantgarde-Jazz und innovativen Krautrock- und Psychedelic-Rock-Elementen.

Die Easybeats waren eine australische Beatband, die mit „Friday on My Mind“ im November 1966 ihren größten Hit hatte.

„Auld Lang Syne“ (sinngemäß „längst vergangene Zeit“) ist eines der bekanntesten Lieder im englischsprachigen Raum. Dort wird es traditionsgemäß zum Jahreswechsel gesungen, um der Verstorbenen des zu Ende gegangenen Jahres zu gedenken. Der deutsche Titel lautet „Nehmt Abschied, Brüder“. In der Pfadfinderbewegung gilt es weltweit als Abschiedslied, das am Ende von Veranstaltungen gesungen wird. Der Text basiert auf der Ballade „Old Long Syne“, publiziert im Jahre 1711 von James Watson. Sie zeigt erhebliche Ähnlichkeit mit der ersten Strophe und dem Chorteil des später vom Dichter Robert Burns notierten Stücks.

Kazuo Ishiguro OBE (* 8. November 1954 in Nagasaki, Japan) ist ein britischer Schriftsteller japanischer Herkunft. Sein dritter und berühmtester Roman „Was vom Tage übrigblieb“ wurde 1989 mit dem Booker Prize ausgezeichnet. Er wurde ebenso verfilmt wie der 2005 erschienene Roman „Alles, was wir geben mussten“. Im Jahr 2017 erhielt Ishiguro den Nobelpreis für Literatur zugesprochen. Die Schwedische Akademie würdigte ihn als einen Schriftsteller, „der in Romanen von starker emotionaler Wirkung den Abgrund in unserer vermeintlichen Verbundenheit mit der Welt aufgedeckt hat“.

Willie Hugh Nelson (* 29. April 1933 in Abbott, Texas) ist ein US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter, der zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Outlaw-Bewegung und des Genres im Allgemeinen zählt. Er hatte 22 Nummer-eins-Singles und 14 Nummer-eins-Alben in den Billboard-Country-Charts. Zu seinen bekanntesten Songs zählen „Blue Eyes Crying in the Rain“, „On the Road Again“ und „Always on My Mind“ sowie „Crazy“ in der Interpretation von Patsy Cline. Außerdem war er in fast 40 Film- und Fernsehproduktionen als Schauspieler tätig. Nelson ist vor allem für seine markante Stimme und seine Gitarrensoli bekannt. So listete der Rolling Stone ihn auf Platz 77 der 100 besten Gitarristen aller Zeiten.