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Semperoper um 1900 (Wikipedia)
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Sendung 2.375
„Der Rosenkava
lier.“ Komödie für Musik
(op. 59) ist eine Oper in drei Aufzügen. Die Musik stammt von dem
deutschen Komponisten Richard Strauss, das Libretto von dem
österreichischen Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal. Das Werk wurde am
26. Januar 1911 in der Dresdner Semperoper (Königliches Opernhaus)
uraufgeführt. Die Handlung ist im Milieu der Aristokratie in Wien um
1740 angesiedelt, in den ersten Jahren der Regierung Maria Theresias.
Die Oper wurde ein überwältigender Erfolg; ein Postamt wurde in Dresden
in der Hofoper (der heutigen Semperoper) eingerichtet. Sonderzüge der
Reichsbahn fuhren von Berlin nach Dresden. Zigaretten erhielten den
Namen „Rosenkavalier“, und in einem Faschingsumzug ritten Rosenkavaliere
zu Pferd mit, hinter denen Richard Wagner und seine Bühnenfiguren
weinend folgten. Satiregedichte wurden verfasst – mit anderen Worten,
dieses Werk war in aller Munde. Später wurde es verfilmt (als
Stummfilm), wobei die Opernhandlung nur einen Teil des Films bildet.
Telly
S
avalas (* 21. Januar 1922 in Garden City, Long Island, New York; † 22.
Januar 1994 in Universal City, Kalifornien; eigentlich Aristotelis
Savalas) war ein US-amerikanischer Schauspieler griechischer Abstammung,
der auch als Sänger auftrat. Weltweite Berühmtheit erlangte er als
Titeldarsteller der Krimiserie Kojak (dt. Einsatz in Manhattan).
Die
Bee Gees waren eine englischsprachige Popgruppe, die 1958 als
Kinderband der Brüder Barry Gibb, Maurice Gibb und Robin Gibb in
Australien mit Beatmusik ihre musikalische Karriere begann. Die Familie
Gibb kehrte 1966 nach Großbritannien zurück, nachdem die Band einen
Vertrag mit Polydor unterschrieben hatte. Danach wurden die Bee Gees
weltweit bekannt. 1969 zerstritten sich die Brüder. Die Band hatte
jedoch 1977 ein Comeback mit dem Soundtrack zum Film Saturday Night
Fever. Die Brüder Barry (* 1. September 1946), Robin (* 22. Dezember
1949; † 20. Mai 2012) und Maurice (* 22. Dezember 1949; † 12. Januar
2003) Gibb wurden auf der Isle of Man geboren und verbrachten dort bis
Anfang der 1950er Jahre ihre frühe Kindheit. Die Familie zog dann
zunächst nach Manchester und 1958 nach Australien, wo sie australische
Staatsbürger wurden.
Marlene Dietrich (* 27. Dezember
1901 in Berlin-Schöneberg; † 6. Mai 1992 in Pari
s) war eine
deutschstämmige Schauspielerin und Sängerin. In den frühen 1930er Jahren
gelang ihr der Aufstieg zur international berühmten Künstlerin und als
erster Deutscher der Sprung nach Hollywood. Nach den Dreharbeiten zu
ihrem letzten Film „Schöner Gigolo, armer Gigolo“ zog sie sich
vollständig aus der Öffentlichkeit zurück und lebte abgeschieden in
ihrem Pariser Appartement in der Avenue Montaigne 12, dessen Bett sie in
den letzten elf Jahren bis zu ihrem Tod nicht mehr verließ.
„T
ake
Five“ ist der Titel eines erfolgreichen Jazz-Musikstücks des
Dave-Brubeck-Quartetts, das 1959 von Paul Desmond für das 1959
erschienene Album Time Out aufgenommen wurde und erst nach der
Veröffentlichung als Single im Jahr 1961 weltweit zum Evergreen
avancierte. Das Instrumentalstück erschien im August 1960 mit sechs
weiteren Tracks auf der LP „Time Out“, die bis auf Rang 2 der
US-amerikanischen LP-Hitparade vordrang. Erst im August 1961 wurde als
Single hieraus Take Five ausgekoppelt, die in Großbritannien bis auf
Rang 5 der Pop-Charts emporkam und weltweit mehr als eine Million Mal
verkauft wurde.
Bruce
Low (* 26. März 1913 in
Paramaribo, Suriname; † 3. März 1990 in München; eigentlich Ernst
Gottfried Bielke) war ein niederländischer Schlager– und Gospelsänger
und Schauspieler. Die aufkommende Rock ’n’ Roll-Welle schien das Ende
seiner Karriere einzuläuten. Zu Beginn der 1970er Jahre war plötzlich
auch seine Stimme wieder gefragt, diesmal allerdings interpretierte er
vorwiegend teils neu geschaffene, teils traditionelle Gospels. Mit Songs
wie „Noah“, „Das Kartenspiel“ und „Die Legende von Babylon“
(Coverversion von Rivers Of Babylon) gelangte er noch einmal in die
Hitparaden