Sendung 2.420
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„Jingle
Bells“ ist ein Winterlied, das
zwischen 1850 und 1857 vom amerikanischen Komponisten James Lord
Pierpont (1822–1893) unter dem Titel „The One Horse Open Sleigh“
(Offener einspänniger Pferdeschlitten) komponiert und 1857 bei Oliver
Ditson & Co. (Boston) publiziert wurde. „Jingle Bells“ war
ursprünglich kein Weihnachtslied, weshalb das Weihnachtsfest im Lied
nicht erwähnt wird, sondern ein Lied über Pferdeschlittenrennen von
Jugendlichen.
M
aurice Auguste Chevalier, eigentlich
Maurice-Edouard Saint-Léon Chevalier (* 12. September 1888 in Paris; †
1. Januar 1972 in Paris) war ein französischer Schauspieler und
Chansonsänger. Maurice Chevalier sang mit leicht rauchiger Stimme und
trat in der Regel elegant gekleidet auf. Seine Markenzeichen waren der
Strohhut und das Spazierstöckchen, mit seinen Auftritten im
US-amerikanischen Tonfilm kam als weiteres Erkennungszeichen sein
unverwechselbarer Akzent hinzu. Mit seinen Auftritten prägte Chevalier
das Bild vom charmanten und eleganten Franzosen und fand seinen
Rollentypus als weltgewandter französischer Liebhaber. In den Filmen
nach 1957 war er der galante, das Geschehen kommentierende Grandseigneur
wie in „Gigi“ oder der freundliche ältere Herr wie in den
Disney-Filmen.
Sir
Cliff Richard, OBE (* 14. Oktober
1940 in Lucknow, Indien als Harry Rodger Webb) ist ein britischer
Popsänger. Er wurde 1995 als erster Popstar von Königin Elisabeth II.
zum Ritter geschlagen. Der tief gläubige Sänger ist bekennender Christ.
Unter seinen Liedern sind auch zahlreiche christliche Titel, und er
veröffentlichte ein Buch mit 50 Bibelgeschichten für Kinder. Des
Weiteren spielte er 1970 im christlichen Film "Two a Penny" die
Hauptrolle. Er wirkte auch bei Evangelisationen mit und trat dabei auch
mit dem US-amerikanischen Prediger Billy Graham auf. Privat widmet er
sich vielen karitativen Organisationen, wie er unter anderem in einem
Interview mit dem Titel Ritter auf Kreuzzug zu Jesus bekannt gab.
„das
a
ktuelle sportstudio“ ist eine wöchentliche Sportsendung des ZDF am
Samstagabend. Wiederholt wird die Sendung in der Nacht von Samstag auf
Sonntag beim Partnersender 3sat. Sie wurde erstmals am 14. August 1963
ausgestrahlt. Von 1999 bis 2005 trug die Sendung den Namen ZDF
SPORTstudio. Die – immer noch aktuelle – Titelmusik „Up to date“ wurde
von Thomas Reich komponiert und mit der Big Band von Max Greger
eingespielt.
Christian Johann Heinrich H
eine (* 13.
Dezember 1797 als Harry Heine in Düsseldorf, Herzogtum Berg;
† 17. Februar 1856 in Paris) war einer der bedeutendsten deutschen
Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts. Heine
gilt als „letzter Dichter der Romantik“ und zugleich als deren
Überwinder. Er machte die Alltagssprache lyrikfähig, erhob das
Feuilleton und den Reisebericht zur Kunstform und verlieh der deutschen
Literatur eine zuvor nicht gekannte elegante Leichtigkeit. Die Werke
kaum eines anderen Dichters deutscher Sprache wurden bis heute so häufig
übersetzt und vertont. Als kritischer, politisch engagierter
Journalist, Essayist, Satiriker und Polemiker war Heine ebenso bewundert
wie gefürchtet. Wegen seiner jüdischen Herkunft und seiner politischen
Einstellung wurde er immer wieder angefeindet und ausgegrenzt. Diese
Außenseiterrolle prägte sein Leben, sein Werk und dessen wechselvolle
Rezeptionsgeschichte.
„Der
Nussknacker“ ist ein Ballett
in zwei Akten von Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Die Geschichte
Nußknacker und Mausekönig wurde von E. T. A. Hoffmann geschrieben.
Alexandre Dumas' Version der Geschichte wurde später von Pjotr Iljitsch
Tschaikowski vertont und zu einem der populärsten Ballette. Es wird von
vielen Theatern und Opernhäusern regelmäßig – meist um die
Weihnachtszeit herum – aufgeführt und spricht Kinder sowie Erwachsene
gleichermaßen an. Der Komponist wurde zu diesem Werk durch ein
Theaterstück angeregt, das sein Bruder Modest für die Kinder seiner
Schwester geschrieben hatte. Tschaikowski erzählte Marius Petipa von
diesem Familientheater, der daraufhin ein Libretto verfasste. Das Werk
wurde am 18. Dezember 1892 zum ersten Mal im Mariinski-Theater in Sankt
Petersburg in der Choreografie von Lew Iwanow und der Ausstattung durch
den Operndirektor Iwan Wsewoloschski aufgeführt, weniger als ein Jahr
vor Tschaikowskis Tod.