Sendung 2.378
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Reinhard Friedrich Michael Mey (* 21.
Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein
Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind
Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May. Meys
Lieder zeichnen sich durch oft umfangreiche Texte und eingängige
Melodien aus. Sie sind stark vom französischen Chanson beeinflusst;
manche seiner Lieder zeigen außerdem in Melodiebau und Instrumentarium
den Einfluss der Countrymusik. Im Gegensatz zum französischen Chanson
behandelten Meys Lieder anfangs eher selten politische Themen (s. In
Tyrannis). Vor allem seit den 1990er Jahren finden sich zunehmend auch
politisch Stellung beziehende, gesellschafts- und zeitkritische, oft von
einer pazifistischen Haltung geprägte Stücke auf seinen Alben (Die
Waffen nieder, Sei wachsam, Heimatlos, Das Narrenschiff, Frieden, Nein,
meine Söhne geb' ich nicht, Kai). Dabei vertritt Mey eine moderat linke
politische Position. In seinen Liedern setzt er sich besonders für die
Werte Freiheit und Gewaltlosigkeit / Frieden ein und engagiert sich auch
dahingehend (beispielsweise im Bundestagswahlkampf 2002 für den Omnibus
für direkte Demokratie oder auf einer Großdemonstration Anfang 2003 in
Berlin gegen den bevorstehenden Irakkrieg).
Die T
uba
(lat. als Rohr – Röhre übersetzt), Mehrzahl Tuben, ist das tiefste aller
gängigen Blechblasinstrumente. Sie besitzt zwei bis sechs Ventile und
zählt infolge ihrer weiten Mensur und der entsprechend stark konisch
verlaufenden Bohrung zur Familie der Bügelhörner. 1979 rief der
amerikanische Musiker Joel Day den International Tuba Day aus, der seit
dem Jahr 1982 jährlich am ersten Freitag im Mai begangen wird. Am
Welt-Tuba-Tag finden Konzerte, Vorträge und Ausstellungen rund um das
Instrument statt. Laut Joel Day findet der Tubist nicht das Maß an
Respekt und Anerkennung, das ihm zustehen würde. Die Tuba würde oftmals
als unwichtig abgetan und als „imposantes“ Anhängsel angesehen.
Cher
(* 20. Mai 1946 in El Centro, Kalifornien als Cherilyn Sarkisian, auch
Sarkissian) ist eine US-amerikanische Entertainerin, die seit Mitte der
1960er Jahre durch ihr Auftreten und Wirken in Musik, Film, Fernsehen
und Mode zu einer popkulturellen Medienikone wurde. 1965 wurde sie als
weiblicher Part des Duos Sonny and Cher durch den Hit "I Got You Babe"
bekannt und schlug parallel eine Solo-Laufbahn als Sängerin ein, die sie
ab 1971 durch die Fernsehsendung "The Sonny and Cher Comedy Hour" – für
die sie 1999 mit Sonny Bono auf dem Hollywood Walk of Fame verewigt
wurde – und ihren Ablegern erfolgreich fortsetzen konnte. In den 1980er
Jahren startete sie eine zweite Karriere als Schauspielerin zunächst am
Broadway.
Na
t „King“ Cole (* 17. März 1919 in
Montgomery, Alabama; † 15. Februar 1965 in Santa Monica, Kalifornien;
eigentlich Nathaniel Adams Coles) war ein US-amerikanischer Sänger,
Pianist und Jazz-Musiker. Nat King Cole hatte eine eigene Radio-Show,
später eine eigene Fernseh-Show in den USA. Am 5. November 1956 lief auf
dem amerikanischen Sender die erste Folge der „Nat King Cole Show“.
Zwar war schon zuvor die afroamerikanische Sängerin und Jazzpianistin
Hazel Scott mit einer eigenen Show aufgetreten, aber mit Nat King Cole
zeigte sich erstmals ein männlicher Sänger auf dem kleinen Bildschirm.
(Emma
Minna) Hild
e Hildebrand (* 10. September 1897 in Hannover; † 27. April
1976 in Berlin-Grunewald) war eine deutsche Theater- und
Filmschauspielerin. Eine entscheidende Bedeutung bei ihren
Filmauftritten kam ihren Gesangseinlagen und Chansons zu. Peter Kreuder,
Theo Mackeben, Leo Leux, Michael Jary und Franz Doelle schrieben
elegante Chansons für die Künstlerin. Bei den meisten Aufnahmen
verzichtete Hilde Hildebrand auf ein großes Tonfilmorchester und
versicherte sich stattdessen der Mitwirkung des kleinen Ensembles „Die
Goldene Sieben“. Sie konnte mit subtilem Humor in Liedern wie „Komm,
spiel mit mir Blindekuh“ und „Beim ersten Mal da tut’s noch weh“ auch
beschwingte Weisen interpretieren, doch ihre Stärke waren die leisen und
zärtlich-lasziven Töne, die sie mit ihrer angerauten Stimme zum Klingen
brachte. „Liebe ist ein Geheimnis“, „Mein Herz hat Heimweh“ und „Nachts
ging das Telefon“ waren charakteristische Titel.
"Die
schöne He
lena" (franz.: La Belle Hélène) ist eine Operette in drei Akten
von Henri Meilhac und Ludovic Halévy, Musik von Jacques Offenbach. Die
Uraufführung fand am 17. Dezember 1864 im Théâtre des Variétés in Paris
statt. Offenbach konnte damit an den Erfolg seiner Opéra bouffon
"Orpheus in der Unterwelt" (1858) anknüpfen, die ebenfalls eine
Antikenparodie war. Im Unterschied zu Orpheus steht und fällt "Die
schöne Helena" jedoch mit dem weiblichen Star in der Titelrolle, in der
Uraufführung dargestellt von Hortense Schneider. Die Operette schildert
auf komische Weise die Entführung der Helena
durch Paris. Als hoher Beamter verfügte der Textautor Halévy über intime
Kenntnisse der Pariser Politik und ließ einige Gesellschaftskritik
einfließen. La Belle Hélene kann als Abbild der Kaiserin Eugénie gesehen
werden, die Figur des Menelaos porträtiert Napoleon III.. Die Figur des
korrupten Priesters Calchas war Anlass für die kaiserliche Zensur, ein
Verbot des Stückes zu erwägen.