Sendung 2.722
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Quelle: pixabay |
Cecilia
Bartoli
(* 4. Juni 1966 in Rom) ist eine italienisch-österreichische
Opernsängerin. Sie gilt als eine der besten und kommerziell
erfolgreichsten Opernsängerinnen unserer Zeit. Sie ist ein
Koloratur-Mezzosopran mit einem dunklen, satten Timbre.
Jacques Romain Georges Brel (* 8. April 1929 in Schaerbeek/Schaarbeek, B
elgien;
† 9. Oktober 1978 in Bobigny, Frankreich) war ein belgischer
Chansonnier und Schauspieler. Seine Lieder, meist in französischer
Sprache, machten ihn zu einem der wichtigsten Repräsentanten des
französischen Chansons. Mit Charles Trenet und Georges Brassens nimmt er
unter den Chansonniers, die ihre eigenen Lieder vortragen, eine
herausragende Stellung ein. Die Themen seiner Chansons decken ein weites
Spektrum von Liebesliedern bis zu scharfer Gesellschaftskritik ab.
Seine Auftritte waren gekennzeichnet durch einen expressiven,
dramatischen Vortrag.
Weil Aaron Copland während der
Präsidentschaftswahlen von 1936 die Kommunistische Partei der USA
verteidigt hatte, ermittelte das
FBI
während der McCarthy-Zeit in den 1950er Jahren gegen ihn. Er wurde auf
die schwarze Liste der Hollywood-Studios gesetzt, und 1953 entfernte man
seine Musik aus dem Programm für das Eröffnungskonzert für die
Präsidentschaft Dwight D. Eisenhowers.
Arvo Pärt (* 11. September 1935 in Paide,
Estland)
ist ein estnischer Komponist, der als Vertreter der Neuen Einfachheit
als einer der bedeutendsten lebenden Komponisten Neuer Musik gilt. Er
hat die österreichische Staatsbürgerschaft. Von 1981 bis 2008 lebte er
in Berlin.
Mikis T
heodorakis
(* 29. Juli 1925 auf der Insel Chios, Griechenland) ist ein
griechischer Komponist, Schriftsteller und Politiker. In seiner Heimat
wird er als Volksheld verehrt. Theodorakis gilt als der bekannteste
griechische Komponist des 20. Jahrhunderts. Besonders seine Filmmusiken
zu Alexis Sorbas (mit Sirtaki), Z und Serpico sowie die Vertonung des
Canto General nach Versen von Pablo Neruda machten ihn weltweit bekannt.
Zu seinem über 1000 Werke umfassenden Schaffen zählen symphonische
Kompositionen und eine Vielzahl von Liedern. Daneben ist er durch sein
politisches Engagement bekannt.
Karl Wo
lf
Biermann (* 15. November 1936 in Hamburg) ist ein deutscher
Liedermacher und Lyriker. Er siedelte 1953 in die DDR über und
veröffentlichte 1960 erste Lieder und Gedichte. Gegen den
Brecht-Schüler, später dann scharfen Kritiker der SED und der DDR, wurde
1965 dort ein Auftritts- und Publikationsverbot verhängt. 1976 wurde
ihm nach einer Konzerttour in der BRD die Wiedereinreise in die DDR
verweigert, und er wurde ausgebürgert. Die Ausbürgerung Biermanns löste
in Ost- und Westdeutschland breite Proteste aus.