Sendung 2.380
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The
Rolling Stones sind eine 1962 gegründete englische Rockband. Die Band zählt zu den langlebigsten undkommerziell erfolgreichsten Gruppen in der Rockgeschichte. Folgt manden Ausführungen des späteren Rolling-Stones-Bassisten Bill Wyman, sohatte Brian Jones sich bei dem englischen Bandnamen Rolling Stones(wörtlich übersetzt: „Rollende Steine“) von der Zeile “I’m a rollin’stone” im Muddy-Waters-Blues Mannish Boy aus dem Jahr 1956 inspirierenlassen. Keith Richards dagegen führt die Wahl des Namens genauso wieDick Taylor auf das ebenfalls von Muddy Waters aufgenommene StückRollin’ Stone zurück. Die in den beiden Liedern verwendete Allegorie„rolling stone“, die je nach Kontext sowohl eine positive als auchnegative Konnotation haben kann, ging aus dem englischen Sprichwort “Arolling stone gathers no moss.” hervor und bezeichnet eine Person mitunstetem Lebenswandel. Zu Beginn nannte sich die Gruppe (unterWeglassung des g) noch „The Rollin’ Stones“, laut Dick Taylor aufgrundeben dieser Schreibung des Bluestitels Rollin’ Stone auf einerSchallplatte von Muddy Waters.
„C
osì fan tutte o sia La scuola degli amanti“ (it. „So machen es alle (Frauen) oder Die Schule der Liebenden“ – „tutte“ ist der weibliche Plural) ist eine Oper in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart, KV 588, nach einem Text von Lorenzo da Ponte. Mozart begann mit der Komposition im Herbst desJahres 1789. Uraufgeführt wurde die Oper am 26. Januar 1790 im Wiener Burgtheater. „Così fan tutte“ war lange Zeit umstritten. Schon kurz nach Mozarts Tod wurde Kritik am angeblich albernen und unmoralischen Textbuch geübt. Abfällige Äußerungen sind unter anderem von Ludwig van Beethoven und Richard Wagner überliefert. Im 19. Jahrhundert wurde „Così fan tutte“ häufig in verstümmelnden Bearbeitungen aufgeführt, teilweise wurde Mozarts Musik sogar ein völlig neuer Text unterlegt. Erst im 20. Jahrhundert wurde diese Oper als gleichberechtigtes Meisterwerk neben „Figaro“ und „Don Giovanni“ akzeptiert.
Das
Vi
braphon oder Vibrafon ist als Metallophon (Schlaginstrument) eine
Weiterentwicklung der Marimba. Das Vibraphon ist eines der klassischen
Instrumente im Jazz. Die erste Aufnahme eines Vibraphons in einer
Jazznummer machte Lionel Hampton im Jahre 1930. Zur gleichen Zeit
spielte bereits Red Norvo das Vibraphon als Soloinstrument im Jazz, das
Privileg der ersten Aufnahme fällt aber Lionel Hampton zu. Während
einer Aufnahme in den NBC-Studios in Los Angeles entdeckte Louis
Armstrong ein Vibraphon und bat Hampton, es zu spielen. Hampton, dem
das Instrument nach dem Prinzip des Xylophons bekannt war, versuchte es
erfolgreich und machte in der Folge das Vibraphon als Jazzinstrument
populär. Während Norvo das Instrument pianistisch spielte, benutzte es
der Bandleader Hampton phrasierend perkussiv, hinter sich die
rhythmischen Riffs seiner Big Band.
Tang
o ist eine
Musikrichtung, deren Zentren Buenos Aires, Argentinien, und Montevideo,
Uruguay, sind. Heute gibt es hauptsächlich drei Stilrichtungen: Den
Tango im 4/8-Takt, die Milonga im 2/4-Takt und den Vals im 3/4-Takt.
Weitere Stilrichtungen sind z. B. Candombe (mit afrikanischen
Einflüssen) und Canyengue. Tango-Musik wurde ab etwa 1920 in alle Teile
der Welt exportiert (insbesondere nach Europa und Japan in den
jeweiligen Tango-Modewellen), in vielen Ländern musikalisch adaptiert
und zu eigenständigen Kunstformen weiterentwickelt (siehe hierzu
Deutscher Tango und Finnischer Tango). In die E-Musik wurde der Tango
insbesondere durch das Werk von Astor Piazzolla integriert. Aktuell
findet man auch Ansätze, den Tango mit Pop-Strömungen zu verbinden
(siehe Electrotango). Zur Kunstform des Tango kommen neben der Musik
noch der lyrische Anteil der Textdichtung und die Interpretation im
Tanz hinzu.
Joseph Schmid
t (* 4. März 1904 in
Dawideny, österreichisches Kronland Bukowina; † 16. November 1942 im
Internierungslager Girenbad oberhalb von Hinwil, Kanton Zürich,
Schweiz) war ein lyrischer Tenor. Um 1930 gehörte er zu den
bekanntesten Sängern in Deutschland. Nachdem er 1933 als Jude
Deutschland verlassen hatte, kam er schließlich in die Schweiz, wo er
in einem Lager erkrankte und starb. „Ein Lied geht um die Welt“ ist ein
deutscher Spielfilm aus dem Jahre 1933, Joseph Schmidt machte das
gleichnamige Lied zu einem Hit.
André Hell
er (* 22.
März 1947 in Wien; geboren als Francis Charles Georges Jean André
Heller-Hueart) ist ein österreichischer Chansonnier, Aktionskünstler,
Kulturmanager, Autor und Schauspieler. 1967 gehörte er zu den Gründern
des ersten deutschsprachigen Popsenders Ö3, bei dem er zunächst die
Sendung Musicbox moderierte. 1968 wurde er Co-Autor der erfolgreichen
Fernsehsendung „Wünsch Dir was“. Er ist ein Allrounder, denn er war als
Veranstalter, als Chansonnier, als Schauspieler und als Kulturmanager
erfolgreich.